Die Antwort ist einfach: Weil es sie arbeitslos macht. Die Journalisten sind die schlesischen Weber des Webs. Diese These kann ich auch ausführlicher formulieren. Seit Gutenberg (und vor Gutenberg erst recht) waren Medien den Gesetzen physischer Knappheit unterworfen. Es gab niemals unbegrenzt viele Druckerpressen, Frequenzen oder Sendeplätze. Deshalb konnte nicht jedermann publizieren - vor der Publikation fand eine Auswahl statt.

 

Stimmen

"Martin Recke hat sich Gedanken ob den Journalisten gemacht: Warum Journalisten das Web nicht mögen."

Eyeball-Markt tödlich für Presse? Basic Thinking Blog

"Meine leicht polemisch gefärbte Analyse, warum Journalisten das Web nicht mögen, hat eine Reihe von interessanten Repliken erzeugt."

Wozu wir noch Journalisten brauchen Fischmarkt

"Der Medienwandel hat uns erfassst … und wir wissen alle nicht so recht, wie das so werden wird, mit den Honoraren, den Gehältern, unserer Arbeit. Das versetzt einen in einen Zustand ständiger und leichter Beunruhigung."

Wenn Journalisten in Blogs recherchieren KoopTech -

 

Reaktionen